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Endlich sind die Esel da!

Endlich sind die Esel da!

Von Kindesbeinen an, wie wohl bei so manchem kleinen Mädchen, war der Wunsch nach Eseln präsent. Aber egal wem ich dies erzählte, jeder fand es ein absolutes Hirngespinnst.
So blieb der Wunsch nach Eseln ein Traum und nicht mehr, aber träumen darf man ja.
Vor 10 Jahren bei einem Ausflug an die BEA weihte ich beim Gang durchs Pferdezelt auch meinen Mann in diesen Traum ein. - Die Reaktion - sie war absehbar, aber mit dem abringen des Zugeständnisses , dass Esel viel eher in Frage kommen als ein Pferd , war für mich die Diskuission eben nicht abgeschlossen, nein, erst recht lanciert.
Die Zeit zog vorüber, kleine Kinder, limitierte Zeitfenster, Übernahme des Landwirtschaftsbetriebs, Umbau von Wohnhaus und Stallungen, all dies waren Gründe, dass mein Traum weiterhin ein Traum blieb, aber immer irgendwie präsent war.
Dann, im vergangenen März, entflammte die Diskussion erneut, nun hätten wir Platz für Stallung wie auch Auslauf, beides habe ich meinem Mann abgerungen-Aufgeteilt in mein Gebiet und dein Gebiet - und zum Teil bereits mit drei Burenziegen in Beschlag genommen. Da würden doch zwei Esel die ganze Sache erst recht komplettisieren.
Mein Mann war da aber noch nicht ganz gleicher Meinung, da konnte auch ein weiter BEA Besuch, mit vielen verständnisvollen Worten seinerseits für mein Anliegen, nicht viel bewegen.
Doch wie so oft, arbeitet die Zeit plötzlich für die eigene Sache, dies nämlich zu demZeitpunkt, als mein Mann mir offenbarte eine Investition in den Maschinenpark zu tätigen,von mir aus sowieso nur Spielzeug für grosse Kinder. Nun konnte ich meine Trümpfe ausspielen: Ich würde ja seine Überlegungen begreiffen, aber wäre es da nicht nur rechtens auch meine Wünsche erneut zu prüfen?- Und siehe da, die Einwilligung kam, obwohl ich überzeugt bin, dass wenn er zu diesem Zeitpunkt gewusst hätte, was bezüglich baulichen Anpassungen usw. auf ihn zukommt..............................
Nun gut, das Ja war gesprochen,  die Suche nach zwei neuen Familienmitgliedern konnte losgehen ( beim Maschinenpark war man(n) sehr schnell fündig).
Ich vermute , dass Dolores Telley bald das Ohr am Telefon angewachsen ist , denn nebst der Suche ( mit Hochs und Tiefs) tauchten auch immer wieder Fragen und Unsicherheiten meinerseits auf, die geklärt werden mussten.
Dann der grosse Moment am 8./9. Januar 2013, ich wurde zur stolzen Eselbesitzerin.
Die beiden Eseldamen "Picolina" und "Ria" haben inzwischen auch meine Männer in Beschlag genommen, und bereits kann ich über erste Episoden berichten:
Gut eine Woche auf unserem Betrieb ,war ich als " Neueselhalterin" ,doch sehr besorgt über das Verhalten von Ria. Man läuft nur widerwillig am Halfter, sabert bei ständig geöffnetem Maul, uriniert alle paar Meter an unmöglichsten Stellen,und macht zu allem einen doch recht verspannten Eindruck. Dass einem dabei die schlimmsten Nieren und Blasenleiden durch den Kopf gehen verwundert nicht - Diagnose "Esel krank" - Massnahme: Frau Telley um Hilfe fragen - Resultat: Frau Telley (geduldig im zuhöhren) erklärt mir unter grossem Gelächter, dass wir hier wohl gerade die erste Rossigkeit mit Ria durchleben.
Nachdem ich nun auch weis wie sich dieser Zustand präsentiert, sind wir jeden Tag aufs neue gespannt mit was uns die beiden "Damen" als nächstes überraschen.

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Re: Endlich sind die Esel da!

Hi hi hi, i cha nume lache, hets doch wieder ere Familie dr Ermu ine gno u si hei dr Esuvirus igfange u gäge dä gits kes Antibiotika, aber Garantiert vili amüsanti churzwilligi Schtunde u erläbnis mit dene zwe Esudame u für üs immer öpe wieder öpis z läse.

Dolotelley
Eselfarm Moutier
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Re: Endlich sind die Esel da!

Auf einem meiner Spaziergänge , führt mich mein Weg an einem Eselwallach und einem für meinem Geschmack sehr grossen Pferd , auch einem Wallach, vorbei.Eine meiner  Stuten war rossig was ich jedoch als unbedenklich einstuffte. Bis anhin gab es nie irgentwelche Probleme weder mit Pferd noch mit Esel. Dieses mal war es anders . Der Eslwallach fing sogleich an das Pferd zu besteigen und der Pferdewallach präsentierte sein volles Programm an hengsten. Trotz einigen Metern Abstand zur Strasse . Es war ein riesen Tumult.  Meine beiden Mädchen verstanden wie ich die Welt nicht mehr. So schnell wie es ging liefen wir weiter . Hörten aber im Hintergrund noch lange diese zwei Machos tuimulten.Was lerne ich also daraus ,trotz Kastration bleibt der Trieb immer noch erhalten. So werde ich inskünftig bei Rossigkeit diesen Weg meiden.

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