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Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Als ich "Unsere Eseslgeschichte" von Hans Rufer zu Ende gelesen hatte, war ich völlig zerknirscht.
Ich frage mich, warum die Besitzer der Eselstute Momo diese mehrfach decken liessen, wenn dann die Fohlen nach nur 1 Jahr wieder verkauft wurden.
Momo wurde offenbar ohne Artgenossen, jedoch mit Ziegen und Schafen gehalten. Diese ersetzen aber nicht wirklich einen Artgenossen - endlich verbietet das Tierschutzgesetz eine Alleinhaltung von Equiden. Obwohl, toleriert wird immer noch, leider, wenn sich der Artgenosse bloss in Sicht- oder Riechweite befindet.
Wirklich stossend finde ich, dass der Stute ihre Fohlen jeweils nach einem Jahr weggenommen wurden, und sie dann wieder geraume Zeit ohne einen zweiten Esel war. Erst als Momo 20 Jahre alt war, durfte ihr letztes Fohlen, Emma, bleiben. Warum erst jetzt??
Nun soll Emma gedeckt werden! Wozu eigentlich, damit ein weiterer Esel später irgendwo alleine steht?
Und, dass der Besitzer Emma eine Woche lang auf diesem Hof liess, auf einem Hof, wo offenbar Alles gegen eine gute Tierhaltung sprach, darüber macht er sich ja selbst Vorwürfe. Gut, daraus kann man ja lernen, aber dass ein Equide nicht alleine gehalten werden soll/darf, das muss man WISSEN.
DAS ist Verantwortung gegenüber dem Tier.
Kathrin Nigg, Menzengrüt

Bearbeitet von: Herbert Scholz - 18-Feb-2016 12:11:17

Niggkeramik
Kathrin Nigg Muntwyler, Markus
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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Hallo Kathrin
ich habe den Text nur überflogen, damit ich mich nicht zu sehr ärgere...
Ich würde mich freuen, deine Meinung dazu als Leserbrief in der nächsten Eselposcht zu lesen.
Liebe Grüsse
Cornelia

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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Wir haben genau über dasselbe diskutiert… Der Autor kritisiert die Eselhaltung anderer und hält selber jahrelang einen Esel ohne Eselgesellschaft (oder notfalls Pferdegesellschaft), was auch nicht erlaubt ist. Wir haben aber auch darüber gesprochen, dass es andere Autoren abschrecken könnte einen Artikel für die Eselposcht zu schreiben, wenn sie sehen, dass man danach kritisiert wird.

Apropos Abschreckung: Zum Artikel „OLMA - Tag der Esel“ habe ich noch einen weiteren Grund für das geringe Echo auf die Teilnahmeeinladung an der OLMA. Obwohl ich weiss, dass man selber entscheiden kann, was man vorführen möchte, ist für mich nicht nur der Transport ein Hinderungsgrund, sondern auch das Können der anderen Esel. Meine Esel können nicht voltigiert werden oder Kutschen ziehen oder spezielle Zirkuskunststücke, wie das andere Tiere vorführen. Ich habe Angst, meine Esel würden dann das Bild des Esels zementieren, der nicht so viel kann wie ein Pferd (und dann minderwertiger erscheint), sich evtl. ängstlich verhält (und dann Esel-Vorurteile gewisser Leute wieder zementiert werden), weil er sich die vielen Leute nicht gewohnt ist, etc. Und ich kann mir vorstellen, dass es einigen anderen Eselhaltern auch so geht.

Und noch etwas an die Eselposcht Redaktion: Danke für eure Arbeit, die Eselposcht ist immer toll zum Lesen und Anschauen! Ich vermisse das Quartalsbild. In der ersten neuen Ausgabe war es riesig als Doppelseite in der Mitte, was toll als Poster rausgenommen werden konnte. In der nächsten Ausgabe war das Bild nur noch klein und in dieser Ausgabe fehlte es, glaube ich, ganz. Ich fände es toll, wenn in jeder Eselposcht eine Poster-Bild drin wäre, danke.

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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Es handelt sich doch um Grundlegendes, da möchte ich nicht aus taktischen Gründen schweigen. Die SIGEF steht ja auch dafür, dass ihre Mitglieder und Eselhalter die Bedürfnisse der Esel kennen und entsprechend Handeln.

Niggkeramik
Kathrin Nigg Muntwyler, Markus
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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Es geht mir ja auch nicht darum zu schweigen aus welchen Gründen auch immer. Ich wollte nur sagen, dass es doch auch darum geht einander zu unterstützen oder Tipps zu geben. Und Kritik kann dazu führen, dass man lieber schweigt statt sich mit anderen in der Eselposcht oder im Forum auszutauschen. Und ein Ziel der SIGEF ist doch auch dass sich möglichst viele verschiedene Eselhalter mitteilen und austauschen.

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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Herr Rufer hat ja am Anfang eingeräumt, dass er nicht alles richtig gemacht hat. Seine Geschichte ist sehr ehrlich geschrieben und auch interessant. Dass der Esel dann immer wieder alleine war ist ihm vielleicht nicht aufgefallen, das ist möglich. Ein Erlebnisbericht welcher aufklärt, Fragen offen lässt und Diskussionsgrundlage bietet. Ein guter Bericht.

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Re: Artikel "Unsere Eselsgeschichte" von Hans Rufer, Eselpost 1/16

Schnell zum Quartalsbild, leider werden zu wenig Qualitativ gute Bilder eingesandt.
Wäre ja auch schade wenn das Ganze dann Verpixelt ist.
Wenn Jemand Bilder hat, unbedingt immer an eselpost@eselfreunde.ch schicken!
Wenn die Datenmenge zu gross ist, kann Conny sicher weiterhelfen.

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